Folge 1: Swantje und das Leo

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00:00:01: Willkommen bei Schlüsselgeschichten, dem Podcast für unsere Stadt.

00:00:07: Lars trifft für euch die Menschen, die Dursten wirklich ausmachen – Menschen, Die hier etwas bewegen oder die Stadt im Herzen tragen.

00:00:16: Wir reden über vertraute Orte und unerzählte Geschichten.

00:00:21: Schön dass ihr dabei seid!

00:00:24: Herzlich willkommen zu Folge eins der allerersten Folge des Dursten-Podcasts.

00:00:30: Wir sind heute an einem Ort, der Geschichte und Moderne gleichzeitig ist.

00:00:36: Denn wir treffen in Herresdorsten Zwanchebeerenfänger im Leo!

00:00:42: Ja hallo, mein Name ist Zwanke Beerenfenger ich bin Leitung vom Leo und ich freue mich heute bei dir zu sein.

00:00:49: Ja das Leo.

00:00:51: Vielen in Dorsten natürlich ein Begriff Aber ich kann mir vorstellen, der eine oder andere ahnt nur so Waage was sich hinter diesem Namen verbirgt.

00:01:00: Kannst du uns einmal mitnehmen in deine Einrichtung und uns erklären, was uns im Leo- und am Leo so erwarten könnte?

00:01:08: Auf jeden Fall!

00:01:09: Wir haben für Jung und Alt für jeden etwas dabei und ich glaube man kann das Leo so umschreiben als Ort für jedermann in Hervest, Dorsen und Umgebungen.

00:01:22: Ja, ich glaube dass viele tatsächlich das Leo Air in Verbindung bringen zunächst mit einer Judeneinrichtung.

00:01:29: Das ist tatsächlich richtig und primär sind wir das auch.

00:01:32: Also der offene Jugendbereich bildet einen ganz großen Teil unserer Arbeit, unserer täglichen Arbeit.

00:01:38: Und so haben wir Montags bis Freitag von vierzehn bis zwanzig Uhr für Jugendliche und Kinder ab sechs Jahren geöffnet.

00:01:45: Und Kinder können sich hier frei bewegen und wir versuchen mit den Kindern gemeinsamen Ideen und Wünsche umzusetzen.

00:01:51: aber darüber hinaus sind wir nicht nur ein Jugendzentrum sondern auch ein socio-kulturelles Zentrum umfasst im Runde genommen alle Menschen hier in Dorsen.

00:02:01: Zum Beispiel auch diesen Podcast, denn wir sitzen hier in einem kleinen Tonstudio was auch im Leo ist und das wird auch die Heimat sein dieses Podcasts und hier werden wir auch die zukünftigen Folgen soweit es geht aufnehmen.

00:02:14: Jetzt habt ihr aber noch weitere Bereiche zum Beispiel das Bürgercafé.

00:02:18: heißt das glaube ich

00:02:19: Das Bürgerhaus, ja unter anderem.

00:02:22: Wir haben tatsächlich wahnsinnig viele Räumlichkeiten wo gemalt gebastelt Musik gemacht werden kann gekocht werden kann gefeiert werden kann Sport gemacht werden können.

00:02:35: also da ist glaube ich der Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

00:02:38: das Bürgerhaus ist für verschiedene Tagungen irgendwelche Gespräche für Zusammenkünfte von Menschen, also für allerlei Aktivitäten von Menschen die einfach eine Räumlichkeit brauchen um sich zusammenzusetzen.

00:02:53: Um fast ungefähr vierzig Leute in Bestuhlung und wenn es mal darüber hinaus ein paar mehr sein sollten dann fast unser Saal auch fünfzig Leute im Bestuhlungen.

00:03:04: oder wenn wir eng zusammenrücken auch ein paar meer.

00:03:07: und wenn das ne große Party sein sollte dann sind's auch hundertneunundneinzig aber dann kriegen wir keine Stühle mehr rein.

00:03:14: Und hier sitzen wir heute in unserem Herzstück, würde ich fast sagen im Tonstudio was natürlich auch von den Kindern und Jugendlichen wahnsinnig gerne genutzt wird um eben genau die medialen Dinge zu tun wie wir heute ja auch tun.

00:03:26: Podcasts aufnehmen Musik aufnehmen kreativ sein.

00:03:30: Und dass hier ja jugendliche Sitzen merken wir auch an den Stühlen.

00:03:33: also ich finde diesen Liegestühlen hier körperlich ein bisschen überfordert.

00:03:36: Das

00:03:37: gibt es mir mittlerweile

00:03:39: auch.

00:03:40: Also sind wir vielleicht so selbst irgendwo auf dem Weg schon in Richtung Bürgerhaus.

00:03:45: Für Kinder sind wir tatsächlich schon sehr alt, ja?

00:03:49: Ich glaube alles über dreißig ist für Kinder und Jugendliche alt aber sowas für uns ja früher auch.

00:03:55: Ja gut jetzt sind wir beinahe nur knapp über Dreißig von dahime.

00:03:59: Schön wäre es!

00:04:00: Funktioniert das noch?

00:04:02: Ja kommen nochmal zurück zum Leo.

00:04:04: Was für Gruppen treffen sich denn hier noch regelmäßig außer Jugendlichen?

00:04:08: Ja, da erwischt du mich jetzt.

00:04:09: Weil welche Gruppen treffen sich nicht außer Jugendliche?

00:04:11: Also wir haben von Sportgruppen die im jungen Erwachsenenalter sind und sich einfach gemeinsam hier treffen des LEO als Ort neben der Zusammenkunft und gemeinsame Aktivitäten.

00:04:24: Wir haben Box-Gruppen hier, die sich treffen.

00:04:27: Wir haben Yoga-Groppen hier.

00:04:32: Sport, Aerobik solche Sachen.

00:04:34: Wir haben aber auch Senioren-Sport, wir haben Kinder tanzen so dass mal zu den sportlichen Aktivitäten.

00:04:42: ansonsten gibt es verschiedene Spielegruppen von auch von jung bis alt also die Auch wenn ich jetzt keine Werbung machen will, aber die typischen Warhammer-Spieler.

00:04:54: Die sich zusammensetzen am Abend hier im Leo oder auch das... ...die typische Mensch ärgerlich nicht Gruppe, die sich hier trifft von bis alles dabei und natürlich verschiedene Sitzungen, die hier in Dorsen abgehalten werden von allerlei Gruppen ja, die einfach Rundlichkeiten brauchen.

00:05:13: Ich glaube es ist schwierig das so in Worte zu fassen, weil die Möglichkeiten sind wirklich unbegrenzt.

00:05:21: Wenn jemand einen Raum braucht um sich zusammenzusetzen für eine Teamsitzung oder für ein Seminar dann sind wir auf jeden Fall da!

00:05:27: Also im Prinzip höre ich daraus es ist ein ganz großes Netzwerk an Menschen die sich hier regelmäßig treffen und aber auch Menschen die sie hier treffen können wenn sie wollen.

00:05:37: und das Leo ist so ein bisschen das Herzstück des Ortsteils was so Kommunikation und Zusammenkunft der Menschen betrifft.

00:05:47: Das hast du schön gesagt, genau!

00:05:49: Wir wachsen im Moment stetig.

00:05:51: als ich vor gut einem Jahr jetzt angefangen habe war das Leo ein bisschen von Corona geprägt noch ins Hintertreffen geraten und jetzt mittlerweile fängt es wieder an zu leben und das freut mich sehr.

00:06:05: ja also die Gruppen kommen aus allen Ecken vom ganz Dorsten.

00:06:09: Ja, du hast

00:06:12: es sogar selber schon gesagt.

00:06:14: Du hast vor einem Jahr hier angefangen im Leo.

00:06:17: Das Leo selber gibt's aber schon etwas länger?

00:06:19: Seit dem Jahr ist das Leo schon seit den ersten Jahren.

00:06:22: Und die ersten Jahre habe ich ja noch nicht mitbekommen und vorher habe ich auch gar nicht in Dorsen gewohnt.

00:06:28: Ich bin aufs Leo gekommen durch Red Balloon Festival was jetzt gerade auch wieder vor der Tür steht.

00:06:33: Am Eindresten siebten und Ersten achten werden hier die Tore wieder geöffnet für unser bekanntes Festival mit vielen Gruppen aus vielen Musikbereichen, worauf ich mich sehr freue und was mich damals tatsächlich ersten Kontakt mit dem Leo gebracht hat als ich nach Dorsen gezogen bin.

00:06:52: Ja, Dorst, die Festivalstadt.

00:06:55: Wir hatten uns vorhin vor der Aufnahme schon mal kurz drüber unterhalten.

00:06:58: Leider wird dieser Podcast ausgestrahlt oder gesündet wenn das Red Balloonfestival schon vorbei ist.

00:07:04: Deshalb jetzt leider keine Wärmung.

00:07:06: aber vielleicht sagt ja der eine oder andere ach da war ich!

00:07:09: Das hat mir super gefallen.

00:07:11: Da hat dies manche recht dass es eine tolle Sache ist.

00:07:14: Ja, das ist ja auch eine Größe in Dorsen mittlerweile.

00:07:17: Also es pinnt einfach jährlich statt und ich erwähne das immer ganz gerne in verschiedenen Gesprächen oder wenn ich gefragt werde weil es nicht dieses typische Festival ist wie man es von Wacken oder Rock am Ring oder ähnlichen Festivals kennt.

00:07:35: Es ist familiär Und es ist wirklich ein Festival für jedermann.

00:07:41: Ja, das Verkörpern was eben auch das Leo verkörpert.

00:07:44: Dass alle Menschen teilhaben können und dass alle Menschen zusammenkommen können.

00:07:49: Und ja ich finde das ist immer so ein Aushängeschild für das Leo an sich Das die Menschen hier einfach so sein können wie sie sind und dass sie gar keine großen Zugangsvoraussetzungen brauchen.

00:08:01: Deswegen ist es mir immer besonders anliegen das einfach nochmal zu erwähnen.

00:08:06: Ich bin auch ein bisschen stolz es weiter hier stattfindet.

00:08:10: Das ist ein Teil von uns.

00:08:12: Klingt auf jeden Fall spannend und ja eben auch offen und weltorientiert, dass hier also im Leo und ums Leo herum die Menschen unabhängig von ihren Voraussetzungen und Bedürfnissen zueinander finden können?

00:08:27: Ja das hast du schön gesagt!

00:08:28: Genau darum geht es mir, darum geht's mir auch persönlich, dass eben keine Unterschiede gemacht werden zwischen Herkunft, Religion... ethischen Gesichtspunkten, Körperlichkeiten.

00:08:41: Ach es gibt so viele Möglichkeiten Unterschiede zu machen die kann man hier gar nicht aufzählen.

00:08:45: aber für uns sind das alles individuelle oder individuelle Menschen die miteinander sein können.

00:08:53: Die miteinander Spaß haben können, die miteinander in Kontakt kommen können und von jung bis alt generationsübergreifend Gleichberechtigt sind einfach.

00:09:05: Jetzt hast du gerade schon gesagt, das Lego hat es im Jahr zwei Tausend vierzehn geöffnet und du kommst selber nicht aus Dorsten.

00:09:11: Da werden wir vielleicht auch noch mal darüber sprechen aber ich komme aus Dorstan und kenne so ein bisschen die Situation ja insbesondere Jugendarbeit hier im Stadtteil in der grauen Vergangenheit sozusagen und da werden sich vielleicht einige noch erinnern.

00:09:26: Da war früher nicht so viel los im Herbst, da gab es die Bemühungen der Jugendreferenten der evangelischen Kirche im Kaffeekeller gelegentlich durch Öffnungszeiten für Jugendliche was anzubieten.

00:09:38: das Ganze wurde damals auch sehr stark unterstützt übrigens von Tekin Daddelen den viele heute sicherlich kennen als Betreiber des Yasemin-Grills.

00:09:47: also Grüße gehen raus an Tekin im Prinzip neben seiner Dönerbude, eigentlich so Streetworker hier in Hervest und hat die Kommunikation zwischen den Jugendlichen und den professionell arbeitenden Menschen immer aufrecht gehalten.

00:10:03: Dann gab es die Phase raus aus dem Keller mit dem Jugendprojekt Bahnwaggon an der Wienbecke von acht neunzig bis zwei tausend acht glaube ich.

00:10:12: Und dann gab's noch eine Übergangslösung.

00:10:14: wieder die Flächen oder Räumlichkeiten der evangelischen Kirche im ehemaligen Gemeindesaal war das, glaube ich.

00:10:21: Und das hieß wenn ich mich richtig erinnere Förderturm und war ein Gemeinschaftsprojekt von der evangelische Kirche und der Stadt Dorsten.

00:10:28: Mittlerweile ist an der Gluckaufstraße acht Jahr alles abgerissen und neu gebaut.

00:10:32: da werden andere tolle Dinge gemacht aber seit zwei tausend vierzehn gibt es eben hier das Leo für Jugendliche Aber wie wir gerade gelernt haben eben auch für alle anderen Menschen aller Altersklassen.

00:10:43: jeder ist hier willkommen.

00:10:45: zahlreiche Angebote locken ins Leo.

00:10:49: Ja, du sagst Tekin?

00:10:50: Tekin ist mir immer noch ein Begriff und es spielt immer noch an der einen oder anderen Stelle für das Leo eine Rolle und ich durfte ihn auch schon kennenlernen in meiner kurzen Zeit wo ich jetzt hier bin.

00:11:01: in der Historie vom Leo.

00:11:02: Und Jugendarbeit ist natürlich trotzdem... Auch wenn's früher vielleicht so ein Jugendkeller war der betrieben worden ist waren das die Anfänger und ich glaube egal wo Jugendarbeit stattfindet, ob es jetzt hier im Leo ist oder früher im Keller.

00:11:19: Es ist einfach eine ganz wichtige Arbeit, die niemals in Vergessenheit geraten darf.

00:11:24: und das steht und fällt mit den Menschen.

00:11:26: und ich habe neben Tiki ein ganz andere Größen hier noch kennengelernt, die irgendwie immer noch um das Leo drum herum schwirren und irgendwie niemals weg sind.

00:11:36: und ja was soll ich sagen?

00:11:39: Die Menschen sind einfach großartig und die haben mir was ganz Tolles geleistet.

00:11:43: Und haben das Leo zu dem gemacht, was es heute ist egal ob positive oder negative Erfahrungen Corona- oder nicht Corona aber alle haben dazu beigetragen dass die Jugendlichen hier ein zweites Zuhause haben wie sie selber sagen und dass die Menschen hier den Punkt haben wo sie zusammenkommen können.

00:12:04: Da bin ich sehr dankbar für Die Sozialarbeiter, die hier vor mir tätig waren einfach eine Wahnsinnsarbeit geleistet haben und einen großen Applaus verdient haben.

00:12:17: Also ich freue mich da sehr drüber und ja in dem Rahmen auch nochmal ein ganz großes Dankeschön!

00:12:23: Einige der Menschen, die gearbeitet haben, kenne ich natürlich auch persönlich können wir jetzt, glaube ich alle gar nicht aufzählen.

00:12:31: Das springt vielleicht ein bisschen im Rahmen aber was man schon sagen sollte denke ich das Christian Joswig der sicherlich auch vielen Dorsen haben bekannt ist Einfach auch ein Urgestein in der Jugendarbeit und der sozio-kulturellen Arbeit hier in Dorsten.

00:12:45: Gefühlt war er schon immer da, der hat ja in Doppelleitungen das Leo und Treffpunkt Altstadt lange Jahre geleitet.

00:12:53: und jetzt bis aber vor ziemlich genau einem Jahr glaube ich, ne?

00:12:57: Ja

00:12:57: im ersten Juli.

00:12:58: Genau!

00:12:58: Also etwas mehr als ein Jahr bei unseren Aufnahmen bist du hier im Leo sozusagen als Leitung aufgeschlagen, hätte ich fast gesagt.

00:13:07: Und da interessiert uns natürlich die Story weil was vorhin schon gesagt du kommst selber gar nicht aus der Osten und ich habe mal gelesen in einer Zeitschrift wo ein kleines Porträt auch über dich war dass deine Reise eigentlich in Köln begann.

00:13:21: ja tatsächlich Ich bin damals in Köln geboren.

00:13:26: Das darf man so gar nicht sagen, ich bin in der Kinderklinik in Dürren geboren aber das schneiden wir vielleicht nachher einfach raus.

00:13:32: als Kölner darf man das so laut nicht sagen und bin dann aber sehr früh schon nach Geienkirchen gezogen.

00:13:40: Das ist in der Nähe von Heinzberg.

00:13:41: wer Corona kennt kennt auch Heinz berg und ja bin da groß geworden und meine ganze Familie war bei der NATO beziehungsweise ein Großteil und mein damaliger Wunsch war es immer Flugzeugmechatronikerin zu werden.

00:14:01: Und da bin ich schon auf die ersten sozialen Belachteiligungen gestoßen, weil zu meiner Zeit – und ich bin von sieben Achtzig also so alt bin ich in der Tat noch nicht!

00:14:11: Aber da war's tatsächlich so dass ich noch nicht zum Bund konnte, weil damals keine Damen um Kleiden dort vorhanden waren.

00:14:20: Da habe dass irgendwie aufgrund meines Geschlechts Grenzen entstanden sind.

00:14:28: Und ich glaube, das hat mich damals schon geprägt so in die Richtung soziale Arbeit zu gehen auch wenn der Weg bis dahin noch sehr weit war.

00:14:35: aber ich bin dann über Umwege wieder zur Bundeswehr gekommen und habe zwischenzeitlich erstmal eine Ausbildung gemacht beim Gesundheitsamt als Arzthelferin in Aachen Ebenfalls eine sehr schöne Stadt, nicht so schön wie Dorsten.

00:14:52: Aber schon auch schön!

00:14:54: Ja das hört man häufig aus Aachen – Nichts So Schönes Wie Dorsten

00:14:57: Das darf jetzt aus Aachen keiner hören?

00:15:00: Nein tatsächlich war Aachene wunderschöne Stadt auch sehr kommunikativ und ich bin dann ja nach dem Studium oder noch im Studium zur Bundeswehr gekommen und habe als Sozialarbeiterin beim Bund gearbeitet Und auch da viele Dinge erlebt, die mich zum Nachdenken gebracht haben und bin dann von Geilenkirchen erst mal nach Mörs tatsächlich.

00:15:27: Und hab dort auch Leitungsaufgaben übernommen und bin danach nach meiner Zeit in Mörss eine wunderschöne Zeit mit einem tollen Team vor Ort.

00:15:37: Bin ich dann hier nach Dosten gekommen Und ursprünglich und jetzt verrate ich ein Geheimnis gar nicht so direkt wegen dem Job, sondern tatsächlich wegen der Liebe.

00:15:46: Wahrscheinlich aber noch nicht der Liebe zu Dorsen, sondern da steckt ja vermutlich einen Mensch dahinter.

00:15:50: Natürlich der Liebe zur Dorseten!

00:15:54: Okay, und wo du schon mal hier warst hast du gedacht, Mensch Dorsens ist so toll?

00:15:58: Da möchte ich natürlich auch arbeiten und ein Teil dieser Stadt auch beruflich werden.

00:16:04: Wie ist dann dein Weg hier zum Leo entstanden?

00:16:07: Ich bin damals... beim Red Balloon Festival gewesen und hab das Leo dort kennengelernt.

00:16:13: Und da war mir aber noch gar nicht klar, was ist das Leo denn eigentlich?

00:16:16: Also wenn man neu nach Dorsen kommt und die ganzen Strukturen und diese Stadtverbundenheit hier erst mal kennenlernt dann stürzt man relativ zügig aufs Leo und stellt sich die Frage, was passiert denn da eigentlich?

00:16:31: Da habe ich mich ein bisschen informiert und habe bei der Stadt die Stellenausschreibung gesehen, habe mich klassisch beworben.

00:16:37: Und damals war Christian Joswick einer der Gründe, warum ich gesagt habe ja das ist was, was sich mir vorstellen kann.

00:16:44: Weil er damals im Gespräch mit mir sehr ehrlich war und gesagt hat dass es eine wahnsinnige Herausforderung ist diese zwei Häuser zu leiten und ich finde, dass es menschlich und sehr ehrlich und das ging mir damals auch so Ich hab auch schon zwei Einrichtungen gleichzeitig geleitet in meinem Leben.

00:17:05: Das ist eine Herausforderung.

00:17:08: Und ich fand Christian Joswick als Mensch einfach sympathisch und das hat es mir leicht gemacht, den Einstieg zu finden.

00:17:16: Ich war sehr froh, dass er am Anfang an meiner Seite war und mich so begleitet hat und mir die ganzen Strukturen des Leos auch gezeigt hat.

00:17:24: So bin ich dann ganz klassisch über Bewerbungen zum Leo

00:17:27: gekommen.".

00:17:28: Ja, damit hast du dann endgültig in Dorsen angekommen?

00:17:32: Damit war ich endgültig in Dosten angekommen und dann wurde ich auch Stück für Stück vereinnahmt.

00:17:37: Also, Dosten zieht ein Stück für Stück in sein Herz – das kann man glaube ich so sagen!

00:17:44: Ja beim Stadtmarketing gibt es auch noch eine Stelle?

00:17:48: Das ist eigentlich eine super Überleitung weil in diesem kleinen Podcast Schlüsselgeschichten interaktives Format.

00:18:03: Das heißt, Thorsten ist für mich!

00:18:07: Ich könnte das jetzt erklären, lass ich aber, weil dazu haben wir natürlich einen super Jingle.

00:18:32: Dorsen ist für mich zwanzier Bärenfänger.

00:18:36: Ja, Dorsens ist für mir industriell geprägt.

00:18:38: die Industrie sieht man an allen Ecken und Enden an jedem Punkt der Stadt und das ist eine feste Größe hier in Dorssen.

00:18:47: Dorses ist für meh Festival tauglich durch das Red Balloon, durch viele verschiedene andere Festivals.

00:18:54: wer die Vorstellungen damals von der du gesprochen hast in der Zeitung gesehen hat weiß dass meine Wunsch einen zweites Woodstock auf der Welt ist.

00:19:03: Ich glaube, dass das in Dorsden möglich ist und Dorsen ist für mich im Wandel.

00:19:07: Ich finde da tut sich gerade ganz viel durch das Ende des Bergbaus und diese ganze Neuorientierung der Räumlichkeiten.

00:19:18: Gerade hier um das Leodrum herum in Dörsten-Herbst passiert viel und verändert sich.

00:19:24: viel Musik und Kunst erhält Einzug und das schafft Zusammenhalt und Gemeinschaft.

00:19:32: Vielen Dank für deine Stellungnahme hier zu Dorsen sozusagen.

00:19:37: Und ja, da schwingt ganz viel Industriekultur und Aufbruch mit in dem was du gesagt hast.

00:19:44: Man kann auch an deinem Blick sehen dass dich das wirklich sehr mitnimmt und dass es genau dein Ding ist.

00:19:51: Und für diejenigen, die jetzt auch nicht unbedingt genau wissen wo das Leo liegt.

00:19:56: Wir befinden uns natürlich hier auf einem ehemaligen Industrie- beziehungsweise Kohlestandort.

00:20:00: Das heißt ja nicht zufällig Leo ist sehr abgeleitet von Zeche Fürst Leopold und genau auf dem ehemalen Gelände befinden wir uns hier ja auch mit diesem Standort.

00:20:12: So okay du hast schon einige Perspektiven gegeben.

00:20:14: dass wäre jetzt auch im Prinzip das was mich noch interessieren würde und ich hoffe die Zuhörer auch.

00:20:22: Du bist hier im Leo angekommen, wie denkst du gestaltet sich deine Arbeit hier weiter?

00:20:28: Was sind deine weiteren Ziele?

00:20:30: so ein bisschen was hast du ja schon anklicken lassen mit dem Wutztok?

00:20:35: Ja wer mich kennt oder wer mich mal kennengelernt hat der weiße Stil für Nachhaltigkeit, für Entwicklung und irgendwie auch ein bisschen Ja, das altertümliche oder so dieses aus alt macht neu und ich freue mich auf jeden Fall auf eine ganz harmonische Zeit hier.

00:20:59: Ich freue mich auch viele Menschen die mich besuchen.

00:21:02: Ich freu mich auf viele nachhaltige Projekte, die wir hier starten können.

00:21:07: Ich fahre mich auf vieler Kinder- und Jugendliche, die uns als Anlaufstelle finden, die Kontakt zu mir finden ,die Kontakt zu meinen Kollegen finden Und freue mich auf ein buntes Miteinander und einfach auf eine schöne Zeit, auf eine gemeinsame Zeit.

00:21:24: Und auf viel Liebe und Frieden!

00:21:26: Ja, das ist schon fast ein Schlusswort.

00:21:28: Liebe und Frieden!

00:21:29: Das ist ja das was wir alle gebrauchen können.

00:21:31: Aber mit anderen Worten ist es eine Einladung.

00:21:33: Eine Einladungen für alle Dorstnerinnen und Dorstener oder Menschen auch außerhalb Dorstens die Lust haben in Dorsten aktiv zu werden sich zu engagieren einfach mal im Leo vorbeizukommen und zu sagen hey ich habe hier eine Idee vielleicht können wir da etwas Gemeinsames auf die Beine stellen.

00:21:47: Das ist tatsächlich die Einladung.

00:21:48: Kommt alle vorbei, meldet euch, ruft an und findet den Weg zu uns!

00:21:52: Ich freue mich auf jeden Fall, euch alle kennenzulernen und gemeinsam mit euch verschiedene Projekte zu starten.

00:21:57: Ja ich freue mich auch dass ich dich kennengelernt habe und durch dich auch noch einiges mehr über SLEO erfahren habe.

00:22:03: bedanke mich für dieses Gespräch und sage danke zwanzig Beerenfinger

00:22:07: Vielen vielen Dank.

00:22:14: Schlüsselgeschichten ist eine Produktion

00:22:16: der

00:22:16: LAD-Media.

00:22:18: Lars Hartmann führte als Host durch das Gespräch.

00:22:21: Station Voice verliehen von Becky Bielefeld.

00:22:25: Mit freundlicher Unterstützung der Pressestelle der Stadt Dorsten.

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